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Orgeln mit Seele seit 1990

Wir können uns stolz mit über 400 Werken auf allen Kontinenten präsentieren.

Unsere Werkstatt befindet sich in Slowenien, im Ort Rogaška Slatina. Den Beruf Orgelmeister erlernte ich in Deutschland an der Orgelschule in Ludwigsburg, das Praktikum dagegen machte ich in der Orgelwerkstatt Hubert Sandtner in Dillingen. Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung und meines Praktikums kehrte ich als erster ausgebildeter Orgelbauer nach dem Jahr 1940 nach Slowenien zurück.

Als Experte für Orgelbau nahm ich an der Gründung von Škofijska orglarska delavnica in Maribor teil und bekam dort eine Anstellung. Nach ungefähr einem Jahr entschloss ich mich selbstständigen Weg in der Orgelbranche einzuschlagen. 1990 eröffnete ich meine eigene Orgelwerkstatt in Brestovec bei Rogaška Slatina. Heute ist unsere Werkstatt einer der größten in Europa, aber wir können uns auch damit rühmen, dass wir sehr erfolgreich sind, weil unsere Instrumente (fast 400 Stück) in über 25 verschiedenen Ländern in der EU, in den USA und auf der ganzen Welt zu hören und zu sehen sind.

Unsere Halbfertigprodukte wie Holz- und Metallpfeifen, Bälge, Luftröhrenäste, Gehäusen und andere Orgelteile werden auch in die Orgeln in Seoul in Korea, in China, in Australien und anderen Kontinenten der Welt eingebaut.

Wir fertigen neue klassische mechanische Orgeln, mechanische Orgeln mit zusätzlichen Register- und Tontraktur und mit dem Einbau modernster Computergeräte, die in jedes mechanische und pneumatische Orgelsystem eingebaut werden können. Wir beschäftigen uns auch mit der Restaurierung und Rekonstruktion von Orgeln aller Art und kümmern uns um die Wartung und Instandhaltung von Orgeln.

Der Orgelentwurf und Konstruktion erfolgen in unserer eigenen Werkstatt. Von 1990 bis 1992 haben wir die Pläne von Hand gezeichnet, ab dem Jahr 1992 zeichnen wir alles mit Hilfe des AUTO-CAD-Programms und anderer für den Orgelbau angepasster Programme auf dem Computer. Für jedes von uns geplante Projekt betrachten und vermessen unsere Kollegen zunächst den Raum persönlich. Besonderes Augenmerk wird auf die Raumakustik gelegt, die für die Gestaltung der Orgel von entscheidender Bedeutung ist, insbesondere für die Einstellung der Mensur und die Verteilung des Klangs im gesamten Raum. Schon bei der Besichtigung ist es wichtig festzustellen, wie die Luftröhrenäste bzw. Pfeifen je nach Verfügbarkeit des Instrumentenplatzes angeordnet werden.


Die neueste Technologie und das Know-how unserer Mitarbeiter ermöglichen es uns, alle Orgelteile in eigener Produktion herzustellen. Wir arbeiten auf insgesamt 10.000 m2 Arbeitsfläche, davon gibt es 4.200 m2 Innen- und 5.500 m2 Außenarbeitsflächen.

Der Vorteil und die Erkennbarkeit unserer Werkstatt besteht darin, dass wir alle Orgelteile in unserer eigenen Produktion herstellen, und in einer durchschnittlichen Orgel gibt es über 200.000 Stücke in unterschiedlichen Größen und aus unterschiedlichen Materialien.